Bekämpfung von invasiven Neophyten
Das Verhindern, Eindämmen und Bekämpfen von invasiven Neophyten im Wald, auf landwirtschaftlichen Kulturen oder auf öffentlichen Arealen ist sehr arbeitsintensiv.
Es werden in der Gemeinde jährlich hunderte von Stunden Bekämpfungsarbeit verrichtet, um der Ausbreitung dieser gebietsfremden Arten entgegenzuwirken. An dieser Stelle vielen Dank an alle freiwilligen Helferinnen, Landwirte, Waldbesitzerinnen, Gartenbesitzer und Gemeindeangestellen für deren Engagement.
Woher kommen diese invasiven Neophyten? Der Ursprung liegt vielfach in privaten Gärten. Von hierher versamen sie sich mit dem Wind oder die Samen werden von Vögeln verbreitet. Auch der Verkehr verschleppt Pflanzenteile, die für eine Ausbreitung sorgen.
Das Einfachste ist, das Problem an der Wurzel zu packen und im Kleinen zu beginnen, um Grosses zu verhindern. Was im Garten dekorativ sein kann, verursacht andernorts Schäden.
Bitte entfernen Sie invasive Neophyten aus ihrem Garten oder ersetzen Sie diese durch einheimische Arten, die ebenso schön und erst noch nützlich für die einheimische Fauna sind.
Einige der Problematischsten sind das «Drüsige Springkraut», das «Einjährige Berufkraut», die «Amerikanischen Goldruten» oder das «Schmalblättrige Greiskraut». Wie Sie diese und weitere Arten entfernen und entsorgen können, beschreibt das Infoblatt.
Wir danken ihnen für ihr Mitwirken. Sie helfen damit wertvolle Wiesen zu erhalten, die Krautschicht im Wald gedeihen zu lassen, gesundheitliche Schäden bei Nutztieren zu verhindern und leisten erst noch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität.
Gerne stellt die Gemeinde Reiden auch in diesem Jahr Neophytensäcke gratis zur Verfügung. Diese können bei der Abteilung Bau während den Öffnungszeiten abgeholt werden.